Denkfabrik

D E N K F A B R I K

Also mal ganz frei raus…ich hab selber überhaupt keine Ahnung was hier alles in diese Rubrik rein gehört, nicht reingehört…genannt werden sollte oder nicht….ich mach das hier jetzt einfach mal wie es das Wasser macht! Ich lass es einfach mal laufen….und am Ende wird man schon sehen wo es alles hin geflossen ist! 🙂

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ANNE KAFFEEKANNEN TOFU

 

Es ist total einfach sein Tofu selbst zu machen! 🙂 NEIN…wusstet Ihr nicht…na dann lest mal weiter!

Ihr braucht dafür folgenden Zutaten und die unterhalb aufgelisteten Küchenhelfer/-geräte…

500 g getrocknete Sojabohnen

3,3 l Wasser

6-7 EL Apfelessig

einen großen Topf, ggf. eine Schüssel, eine Schöpfkelle, ein Mixer (oder Ersatzweise einen Passierstab), ein Passiertuch oder Nussmilchbeutel (oder einfach ein Geschirrtuch), eine Tofuform (oder ihr nehmt ein Sieb oder eine Box mit Löchern etc.), ein Thermometer und dann noch etwasbzw. einen Deckel zum Beschweren (z.B. eine Holzscheibe oder Gewichte 🙂 Jeder hat schließlich diesen einen Freund/Freundin, der/die völlig übertrieben am Trainieren ist…oder zumindest eine/n die/der sich das Trainieren mal ganz motiviert vorgenommen hat und deshalb auch die passenden ungenutzten Gewichte einfach so zu Hause rumliegen hat! :-D)

Aber gut..zu viel der Ausschweifungen…jetzt könnt ihr eigentlich loslegen…

Die Sojabohnen solltest Ihr am besten über Nacht in viel Wasser einweichen. Am nächsten Morgen dann das Ganze abgießen und gut abspülen. Anschließend püriert ihr die Sojabohnen zusammen mit 3,3 l Wasser fein. Also mein Mixer hat nur ein Fassungsvolumen von 2 Litern daher teile ich die Menge einfach auf, also die Hälfte der Bohnen und des Wassers. Sobald du dann alles püriert hast, hast du schon das erste Zwischenprodukt hergestellt – Das sogenannte „Namago“

Das Namago gibst du nun in deinen großen Topf und kochst es unter ständigem Rühren auf. Hier musst du gut aufpassen und immer gut umrühren sonst brennt alles an und kocht dazu dann auch noch leicht über! Aber keine Sorge du schaffst das schon…außerdem bekommt man vom „Topf-Schrubben“ auch Muskeln. 🙂 Trotzdem solltest du schnell den Topf vom Herd nehmen und währenddessen kräftig weiterrühren, wenn es zu stark zu Schäumen anfängt. Ansonsten (also falls es keinen „Überschäum-Zwischenfall“ gibt) lässt du das Gemisch einfach 10 Minuten bei niedriger Hitze unter häufigem Rühren köcheln.

Danach alles durch ein Passiertuch (oder eine der genannten Alternativen) sieben und gut auspressen. Dabei solltest du vorsichtig vorgehen, da ja alles noch sehr heiß vom Aufkochen ist. Und ganz wichtig…das was jetzt im Passiertuch ist, brauchst du erstmal nicht – Das Nebenprodukt das jetzt im Passiertuch ist, nennt sich „Okara“ und lässt sich z.B. hervorragend für Bratlinge weiterverarbeiten. Du brauchst aber das zweite Zwischenprodukt um fortzufahren – die Sojamilch. Daher bitte alles penibel in einer Schüssel bzw. einem zweiten großen Topf auffangen! 🙂 

Die Sojamilch erhitzt du anschließend nochmal auf 75 Grad und gibst dann den Apfelessig hinzu, rührst gut um und nimmst dann den Topf vom Herd und lässt ihn für ca. 15 Minuten ohne Erschütterung und verschlossenem Deckel stehen. In der Wartezeit kannst du schon mal die Tofuform mit dem Passiertuch auskleiden und die Schöpfkelle bereitlegen. Ist die Flüssigkeit bzw. die Molke gelblich und komplett durchsichtig noch einmal vorsichtig umrühren, dann kannst du beginnen den Bruch in die Tofuform zu füllen und den Deckel auflegen.

Für einen festeren Tofu solltest du das Ganze jetzt mit einem Gewicht beschweren. Den Block solltest du anschließend mindestens 20 Minuten stehen lassen. Zum Schluss kannst du den fertigen Tofublock sehr vorsichtig unter fließendem Wasser abwaschen. Wenn du den Tofu nicht sofort weiterverwenden willst hält er sich, mit Salzwasser bedeckt, im Kühlschrank bis zu einer Woche.

Wir konnten es allerdings gar nicht abwarten und haben gleich mit dem Tofu weitergekocht. 🙂 Aber das bleib jedem selbst überlassen! Euch auf jeden Fall viel Spaß beim Ausprobieren….